Der Waisenhausplatz in Bern pulsierte am Samstag, 11.09.2010, von Musik, tanzenden Menschen, aussergewöhnlichen Begegnungen und kulinarischen Höchstleistungen aus aller Welt.

Unzählige kulturübergreifende Aktivitäten fanden statt, einzelne Kleinode wurden ausgezeichnet wie die Zäziwiler und Mazedonier Frauen, die den 1. Kultursprung-Wettbewerb gewannen und von der Unesco einen Förderpreis erhielten.

Zu den Preisträgern

Schlussbericht Kultursprung 2010

Multikulturelle Begegnungen auf dem Festareal Mit den Afrikanerinnen und ihrem Awalé-Spiel und den JasserInnen inmitten der Festtische begegneten sich Menschen aus aller Welt, am Stand der Abruzzesi assen sie Spanferkel, bei der Elfenbeinküste Maniok und Bananenspiesse Im Zelt des Zentrum5 hörten die Kinder zweisprachige Geschichten, daneben im Haus der Religionen konnten sie malen und im Spielzelt chinesische Kalligraphie üben. Andrew Breakspeare führte in die Illustration ein und daneben wurde mit ChinesInnen Mahjong gespielt. Die BesucherInnen nahmen die Gelegenheit wahr, in ganz unterschiedliche Bräuche reinzuschnuppern.

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Sprühende Lebendigkeit

Die Crazy Rockers aus dem Wohnheim Rossfeld für Behinderte eröffneten das Fest der multikulturellen Begegnungen mit einem fulminanten Sound, Alexander Tschäppät begrüsste und erhielt als Repräsentant der Stadt das Manifest der Wettbewerbsteilnehmenden mit vor allem einem Wunsch, solche Plattformen der interkulturellen Begegnung durch die Behörden und Volksvertretungen zu fördern. Das friedliche Zusammenwirken von Menschen aus den unterschiedlichsten Kulturen lockte Hunderte von Interessierten und PassantInnen zum Verweilen an.

Höhepunkte auf der Bühne

FRIBI (Martin Freiburghaus) führte am Mikrofon souverän durch das Programm. Spannend war’s immer, ob Modeschau in Nationaltrachten aus 4 Ländern, das Tanzduo Black & White Hebziba und Nikita, die Salsa- und Irishdancers, die das Publikum in ihren Workshops zum Tanzen mitrissen, das Ensemble Khomsa in farbigen Gewändern mit orientalischen Tänzen, New Jack Rapp-Gruppe wie auch die Effalum & Friends African Swiss Group – die Vielfalt war kaum zu überbieten! Den Schlusspunkt setzte die fätzige Balkan-Rockgruppe Graffiti.

Radio RaBe 95.6Mhz

Die musikalischen Darbietungen wurden vom Kulturradio RaBe in voller Länge live übertragen und können hier nochmals erlebt werden.